Am 29. Februar 2012 um 22:00 Uhr sendet MDR Figaro ein Feature von Conny Klauß: "Der lange Weg nach Kamtchatka - Auf den Spuren des Naturforschers Georg Wilhelm Steller".
Die nächste öffentliche Sitzung der Steller-Gesellschaft findet statt am
28.02.2012 um 19:30 Uhr in der F.-v.-Erlach-Str. 90.
Aus Anlaß des 300. Todestages von Heinrich Wilhelm Ludolf (1655-1712) lädt die Internationale Georg-Wilhelm-Steller-Gesellschaft am 25. Januar 2012 um 16.00 Uhr ins Englische Haus der Franckeschen Stiftungen zu Halle ein.
Die Veranstaltung wird durchgeführt in Zusammenarbeit zwischen den Franckeschen Stiftungen zu Halle, dem Sibirienzentrums des Max-Planck-Institutes für ethnologische Forschungen Halle und der Steller-Gesellschaft.
Heinrich Wilhelm Ludolf schuf 1694 die erste russische Grammatik und gab 1698 einen russischen Sprachkurs in Halle, an dem auch August Herrmann Francke teilnahm. Ludolf wurde der Berater Franckes in russischen Angelegenheiten.
Dies ist ein weiterer Beleg für die Rolle Halles als Zentrum der deutschen Rußlandkunde (Eduard Winter, 1956). Bis heute gibt es in Halle eine lebendige Erforschung der deutsch-russischen Wissenschaftsgeschichte, unter anderem bei den seit fast 20 Jahren stattfindenden "Deutsch-Russischen Begegnungen". Die Slawistikausbildung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg steht in der Tradition von A. H. Francke und H. W. Ludolf.
Fotos: Matthias Trinks gen. Beck, Halle (Saale)
Für die Ehrung von H. W. Ludolf konnte Frau Prof. Valentina Charitonova gewonnen werden. Sie ist Abteilungsleiterin im Institut für Ethnologie der Russischen Akademie der Wissenschaften in Moskau. Ihr Vortrag "Schamanismus in der Baikalregion und im Süden Sibiriens" leitet über zum Thema der Jahresausstellung der Steller-Gesellschaft im Sommer im Botanischen Garten "Baikal, Burjaten, Schamanismus".
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