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Halle

„Blüten der Hoffnung“

Jahresausstellung der Internationalen Georg-Wilhelm-Steller-Gesellschaft im Kalthaus des Botanischen Gartens der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg mit Arbeiten der Mal- und Zeichenwerkstatt im Künstlerhaus 188 vom 27. Mai – 27. September 2022.

Besichtigung der Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Botanischen Gartens Halle, Am Kirchtor 1, Montag – Freitag 14:00 – 18:00 Uhr, Sonnabend/Sonntag 10:00 – 18:00 Uhr; außer zu Zeiten von Veranstaltungen im Kalthaus.

Vernissage am 27. Mai 2022 um 17.00 Uhr

Plakatgestaltung: M. Trinks gen. Beck

Мüller-Lesungen 2022 / Call for Papers

Einladung zur internationalen wissenschaftlichen Konferenz vom 11.–13. Mai 2022
Мüller-Lesungen 2022
“Науки производить и совершать”.
Die Anfänge der akademischen Wissenschaften in Russland

Die internationale wissenschaftliche Konferenz «Мüller-Lesungen» hat das Ziel, die Aufmerksamkeit auf die Fragen der Bewahrung und Erforschung des wissenschaftlichen und kulturellen Erbes der Welt zu lenken und die wissenschaftliche Zusammenarbeit auf internationaler Ebene zwischen Kultur, Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen auf dem Gebiet der Wissenschaftsgeschichte zu befördern und damit die interkulturelle Verständigung zu unterstützen.

Call for Papers für die «Deutsch-Russischen Begegnungen 2022»:
Daniel Gottlieb Messerschmidt (1685–1735) als Gesandter Peters I. in Sibirien. Der Beitrag deutscher Gelehrter zum Beginn der Erforschung Sibiriens.

Einladung zu den Мüller-Lesungen 2022 und Call for Papers

27. Deutsch-Russische Begegnungen 2021

»Gesundheit und Krankheit«
Wissensstand zur Zeit der Expeditionen in Russland
in der ersten Hälfte des achtzehnten Jahrhunderts

Internationale interdisziplinäre Tagung
der Internationalen Georg-Wilhelm-Steller-Gesellschaft
in Kooperation mit dem Zentralmagazin Naturwissenschaftlicher Sammlungen

Halle (Saale), 7. bis 10. Oktober 2021
Zentralmagazin Naturwissenschaftlicher Sammlungen der MLU,
Domplatz 4, 06108 Halle

Programm
Tutorial zum Videokonferenzsystem
Link zum Videokonferenzsystem  

Jahresausstellung der Steller-Gesellschaft

MOSAiC: Die größte wissenschaftliche Arktisexpedition unserer Zeit

Georg Wilhelm Steller (1709–1746) studierte in Halle Theologie und Medizin von 1731–1734 und verdiente seinen Lebensunterhalt als Hilfslehrer in Franckes Waisenhaus. Die ausgezeichnete naturwissenschaftliche Ausbildung an der Friedrichs-Universität in Halle unter seinem Lehrer Friedrich Hoffmann (1660–1742), sowie die europäischen Netzwerke von August Hermann Francke (1663–1727) und der Universität befähigten Steller zur Teilnahme an einer der größten Expeditionen aller Zeiten: der Großen Nordischen Expedition oder 2. Kamtschatka-Expedition (1733–1743).

Unter Vitus Bering (1680–1742), dem „Kolumbus des Zaren“, durchzog er naturforschend den Kontinent von St. Petersburg bis Kamtschatka. Nach dem Bau zweier Schiffe und der gefährlichen Seereise über den Pazifik war er der erste europäische Naturforscher in Alaska. Weder vorherige noch spätere Expeditionen haben diese Spannweite erreicht. Georg Wilhelm Steller verband mit seinen Forschungen Europa, Asien und Amerika.

Eine vergleichbare Dimension hat die MOSAiC-Expedition als größte wissenschaftliche Arktisforschungsreise unserer Zeit. Sie führte zur nördlichsten jemals von Menschen im Winter erreichten Position.

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Ausstellung und Pfingstgruß

Liebe Freunde der Steller-Gesellschaft,

die Vorbereitungen für unsere Jahresausstellung sind sehr weit gediehen. Die Fotoausstellung von Steffen Graupner wurde von ihm selbst auch mit Postertexten und Bildunterschriften versehen. Herzlichen Dank für diese riesengroße Anstrengung. Gleicher Dank geht für kräftige Mithilfe an Heike Heklau und an Matthias Trinks gen Beck. Sein Plakat ist im Anhang zu bewundern, auch gerne ausdrucken und verteilen oder weiterleiten.

Zum Aufbau treffen wir uns morgen um 15.00 Uhr im Kalthaus (kleine Stärkung). Bitte den Eingang Kirchtor 3 (Wirtschaftseingang) oder Neuwerk 21 benutzen. Die Arbeit beginnt um 16.00 Uhr.

Die ersten Abstracts für die Jahrestagung im Herbst sind eingetroffen.

Einen ermutigenden, heiteren Ausklang des Pfingstfestes (Pfingsten, das liebliche Fest…) trotz aller Beschwernisse und noch wunderschöne Maitage wünscht

Ihre/Eure
Elisabeth Hintzsche

Call for Papers 2021

Liebe Freunde der Steller-Gesellschaft,

hier die Einladung zur internationalen interdisziplinären Tagung „27. Deutsch-Russische Begegnungen“. Bitte den Call an alle Interessenten in Ihren/Euren Netzwerken weiterleiten. Die Überschrift „Gesundheit und Krankheit“ ist so dezidiert noch nicht Thema einer unserer Tagungen gewesen. Die aktuelle pandemische Situation lenkt das Augenmerk in diese Richtung. Korrespondierend zur Jahresausstellung 2021 der Franckeschen Stiftungen „Heilen an Leib und Seele. Medizin und Hygiene im 18. Jahrhundert“ sowie medizinhistorischen Vorträgen der Leopoldina möchten wir einen Beitrag dazu leisten. Das Themenjahr der Stadt Halle „Halexa, siede Salz!“ wird auch die heilende und prophylaktische Wirkung der Sole berühren. – Herzlichen Dank an Karla Schneider und Joachim Händel vom Zentralmagazins Naturwissenschaftlicher Sammlungen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg bei der Erarbeitung des Calls.

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Grußwort von Steffen Graupner zur Jahresversammlung der Internationalen Georg-Wilhelm-Steller-Gesellschaft am 7. Oktober 2020

Liebe Teilnehmer der 26. Deutsch-Russischen Begegnungen,

von unserer Eisscholle auf 89° 08′ N möchte ich die Zuhörer und Referenten der Deutsch-Russischen Begegnungen herzlich grüßen. Gewiss wird unser Treffen in diesem Jahr, teils online virtuell, teils ganz klassisch real, eine besondere Herausforderung, die uns zweierlei so intensiv wie selten zuvor erfahren lässt: Die Grenzen überschreitende Kreativität der Menschen beim Überwinden von Hindernissen – und die Verwundbarkeit unserer Spezies auf diesem verletzlichen Planeten Erde.

Genau dieses „System Erde“ besser verstehen zu können, verbringen wir Teilnehmer der MOSAiC-Eisdriftexpedition (Multidisciplinary drifting Observatory for the Study of Arctic Climate) ein Jahr im arktischen Ozean. Auf dem deutschen Forschungsschiff Polarstern haben wir uns im Oktober 2019 nördlich der Neusibirischen Inseln im Eis einfrieren lassen und driften seitdem passiv mit der transpolaren Meeresströmung über den Nordpol gen Grönland. Wir wollen das Eis der Polkalotte über den Verlauf eines Jahres umfassend studieren. Bislang konnte die Arktis im Winterhalbjahr noch nie mit einem solch breiten Spektrum modernster Instrumente untersucht werden.

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