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Presse

Wie ein Franke die große Bering-Expedition rettete

Ingrid Brunner am 2. Januar 2017, «Süddeutsche Zeitung»

Es ist ein Stoff wie gemacht für einen Hollywoodfilm: Am 7. November 1741 erlitt das Paketboot St. Peter unter dem Kommando des dänischen Kapitäns Vitus Bering Schiffbruch, auf einer lebensfeindlichen Insel im Nordpazifik, irgendwo zwischen Alaska und Kamtschatka. Noch hofften die Gestrandeten, an der Küste von Kamtschatka gelandet zu sein. In Wahrheit befanden sie sich etwa 200 Kilometer vor der Ostküste Kamtschatkas auf einem öden Eiland, das später Beringinsel heißen sollte. …

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Georg Wilhelm Stellers Todestag

Heute ist Georg Wilhelm Stellers Todestag. Er starb am 12. November 1746 (nach julianischem Kalender) in Tjumen in Westsibirien auf der Rückreise von seiner großen Expedition. Eventuell sind aus diesem Anlass würdigende Artikel in der Süddeutschen Zeitung erschienen. Unsere Mitglieder Herr Reizlein (http://sz.de/1.3238525) und Herr Ruf (http://sz.de/1.3238095) haben darauf aufmerksam gemacht.

Außerdem sind die „Steller-Studien 2016“ als Jahrbuch der Steller-Gesellschaft jetzt auf dieser Website verfügbar.

Auf Modenschau in der Arktis

nordostpassage1Über 6500 Kilometer führt die Nordostpassage entlang der Nordküsten Europas und Asiens vom Atlantik in den Pazifik. Dieser legendäre Seeweg gehört neben der Nordwestpassage, der Fahrt von Kolumbus nach Amerika, den Umrundungen von Kap Horn und dem Kap der Guten Hoffnung zu den großen maritimen Entdeckungsgeschichten der Menschheit.

Nach der Premieren-Nordostpassage 2014 von Ost nach West und der gleichen Tour dann „richtigherum“ 2015 ist Steffen Graupner nun endlich dazu gekommen, die Reisen journalistisch aufzuarbeiten, Bilder und Geschichten dafür zusammenzutragen.

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Georg Wilhelm Steller erhält ein Gesicht

Der Autor, Dr. Stefan Wirth, ist ein Biologe aus Berlin, der derzeit als Wissenschaftler für die russische Tyumen State University tätig ist. Dort wurde am 10. März 2016 feierlich ein Ölgemälde der Öffentlichkeit präsentiert, das im Stile des 18. Jahrhunderts eine Rekonstruktion Stellers zeigt. Sein kompletter Artikel ist bei hpd.de zu finden; hier eine gekürzte Fassung:

Rekonstruktion mithilfe historischer Unterlagen

stellerBERLIN. (hpd) Der Sibirien-Forscher und zugleich erste Europäer, der Alaska betrat, Georg Wilhelm Steller (1709 – 1746), erhält nach fast 300 Jahren ein Gesicht. Über den Forscher ist kaum etwas bekannt, dabei war er einer der herausragenden Forschungsreisenden seiner Zeit.

(. . .)

Zunehmend erinnert sich die Welt an jenen deutschstämmigen Pionier, der im Auftrage des russischen Zaren den Osten Sibiriens erkundete und unter dem Kommando des berühmten Entdeckers Vitus Bering an dessen großer Seeexpedition nach Nordamerika teilnahm. Die zweite Kamtschatkaexpedition wird auch als „große nordische Expedition“ bezeichnet. Hierbei war Steller ein sehr bedeutsamer Protagonist.  (. . .)

Die internationale Georg-Wilhelm-Steller-Gesellschaft e.v. mit Sitz in Halle/ Saale hat es sich zur Aufgabe gemacht, an jenen Entdecker zu erinnern, der damals seinen Forschungsauftrag in Sibirien mit ungewöhnlich großer Hingabe erfüllte.

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